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By Josef Reiners

Der Verfasser der vorliegenden Arbeit beschaftigt sich mit den Problemen der vertikalen Kooperation in zwei wichtigen Bereichen des westdeutschen Kreditgewerbes, und zwar in den Verbundsystemen des Sparkassensektors und der genossenschaftlichen Kreditorganisation. Wah rend die Zusammenarbeit innerhalb dieser Verbundsysteme lange Zeit reibungslos verlaufen ist, hat die neuere Entwicklung zwischen den Mitgliedsinstituten beider Sys terne zu Konflikten gefuhrt, die vor allem die Koope ration der unteren und der mittleren Ebene und damit den Kern der verbundwirtschaftlichen Zusammenarbeit betreffen und die Stabilitat der Systeme gefahrden. Es handelt sich somit um einen interessanten und aktuellen Problemkreis, der um so mehr an Bedeutung gewinnen durfte, je mehr Institute der unteren Ebene durch ge schaftliches Wachstum oder auch durch Verschmelzung eine Grossenordnung erreichen, die ihre Abhangig eit von den Zentralinstituten mildert und ihnen ein selbstandiges Agieren am Markt fur Bankleistungen er moglicht. Nach der Erorterung der Arteigenheiten und Prinzipien der verbundwirtschaftlichen Kooperation befasst sich der Autor mit den Determinanten, die uber die Funktions fahigkeit und damit letztlich uber den Bestand einer Kooperation entscheiden. Einen geeigneten theoreti schen Ansatz fur die Untersuchung des difficulties der Stabilitat kooperativer Systeme sieht er in der sog. Anreiz-Beitrags-Konzeption, nach der die Stabilitat solcher Systeme dann gesichert ist, wenn der Koope rationsprozess auf Dauer und overall den Zielen der Systemelemente entspricht. Dabei setzt sich der Ver fasser auch mit der verhaltenswissenschaftlichen Konfliktforschung auseinand

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Die Schwierigkeit der Ableitung eines Systemzwecks für Verbundsysteme Der Tätigkeit von Unternehmungen liegt der Zweck zugrunde, einen Beitrag zum Sozialprodukt zu leisten. Ein Kreditinstitut ist dazu bestimmt, den Bedarf anderer Wirtschaftssubjekte an Bankleistungen zu decken. Diese Zweckbestimmung bleibt auch dann gültig, wenn sich Kreditinstitute zu einem kooperativen System verbinden, so daß die Zwecksetzung der Mitgliedsinstitute bankwirtschaftlicher Verbundsysteme insoweit deckungsgleich ist.

Einige Beschränkungen des sachlichen Tätigkeitsbereichs bestehen lediglich für die Institute der unteren Ebene. Den Sparkassen ist zunächst die Emission eigener Schuldverschreibungen verwehrt; darüber hinaus sind ihnen alle jene Bankgeschäfte verboten, die spekulativen Charakter haben und besonders risikobehaftet sind 1 . Hierbei handelt es sich hauptsächlich um das Wertpapiereigengeschäft in Dividendenwerten, um den Erwerb von Beteiligungen an Unternehmungen und Institutionen, die nicht der Sparkassenorganisation angehören, und um das Devisen- und Geldhandelsgeschäft.

Aufi •• München 1970. S. 402. § 60 Abs. 1 GenG. - 20 - stellen übertragen 1 • Schwerpunkt der Prüfungstätigkeit ist die Prüfung des Jahresabschlusses; daneben werden jedoch auch unvermutete Prüfungen im Abstand von etwa zwei Jahren, Kredit- und Depotprüfungen sowie Prüfungen der Organisation vorgenommen 2 • Zweck der Prüfungen ist die "Feststellung des ordnungsgemäßen Ablaufs des Geschäftsbetriebs der Sparkasse. Sie sollen nicht nur Mängel feststellen, sondern vor allem Anregungen für eine Fortentwicklung der Sparkasse geben und vorbeugend wirken •.

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